Profiling

Wir bieten Ihnen erstklassige Profilierungs-Dienstleistungen



Für weit verbreitete Drucker bieten die Hersteller bereits eine ganze Bandbreite an Profilen an. Wenn Sie jedoch ein XL Drucksystem haben oder ein spezielles Medium verwenden möchten, zu dem Sie kein Profil haben, benötigen Sie ein speziell vor Ort eingemessenes Profil.


Gründe für eine Vorort Profilierung:

Es gibt keine bestehenden Profile für Ihr Medium

Sie benötigen für jede Kombination von Medium, Drucker, Auflösung und Tinte ein speziell eingemessenes Profil. Jede Maschine hat ihre eigene Charakteristik und  kann sich  spürbar von einer baugleichen Maschine unterscheiden. Deshalb wird das optimale Profile immer auf dem entsprechenden Drucker erstellt.

Grau ist nicht grau?

 

Alles was grau sein soll ist farbstichig (rötlich, grünlich).

Dies ist eines der weitverbreitesten Farbprobleme im Digitaldruck.

VORHERNACHHERSobald sich irgend ein Parameter am System verstellt hat, sieht man das sofort an einer verschobenen Grauachse.

Während eine leichte Verschiebung in einem Rot-Ton praktisch nicht zu erkennen ist (da meist kein direkter Vergleich besteht) kann bereits eine leichte Verschiebung in einem einheitlichen Grauton sofort auch vom ungeübten Auge gesehen werden.

Durch eine Profilierung wird die exakte Farbausgabe ihres Druckers auf diesem Medium eingemessen – dadurch passt danach auch die Grauachse wieder und Farben können bestmöglich reproduziert werden.

Sie können keine Pantonen©, HKS, RAL Farben reproduzieren

Daneben Natürlich kann ihr Drucker nie alle Pantone©, HKS, RAL abbilden, da der Farbraum dafür einfach nicht ausreicht (neon, extreme Farben).

Aber ein Großteil ist Dank eingebauter Sonderfarbtabellen und dem heutigen Farbmanagement in den RIP´s kein Problem.


Aber eben NUR, wenn auch ein lokales, aktuelles Profil verwendet wird.


Wenn Sie hier nur ein Standardprofil verwenden, oder gar eines für ein anderes Medium, dann ist des dem Zufall überlassen, wie gut Sie die ein oder andere Sonderfarbe treffen.

Ihre hinterleuchteten Drucke sind zu hell

Normale Medien-Profile werden „Auflicht“ gemessen. D.h. das Messgerät wirft von oben Licht auf das Medium und misst die Farbe (Wellenlänge) die vom Substrat zurückgeworfen wird.

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Bei hinterleuchteten Druckerzeugnissen, kommt das Licht aber von hinter dem Medium.

Man benötigt also ein spezielles Messgerät, welches eine Lichtquelle hinter dem Medium platziert, die eigentliche Lampe abschält und misst, was DURCH dass Medium an Farbe (Wellenlängen) geworfen wird.

hierbei spricht man von „Durchlicht“

Das Einzige, uns bekannte Geräte, welches vollautomatisch Durchlicht Profile messen kann, ist das Barbieri Spectro LFP (und Swing), welches von uns bei allen Profilierungen eingesetzt wird.

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Geld sparen mit den richtigen Profilen

Die gängigsten Digitaldrucksysteme drucken mit CMYKcm – also einem zusätzlichen Light Cyan und Light Magenta.

Dies erweitert nicht den Farbraum des Druckers, sorgt aber für optisch weichere helle Töne (Hauttöne, Grautöne, Verläufe, etc.)

Bei einem Betrachtungsabstand >1m ist dieser Unterschied aber kaum noch  auszumachen.

Durch die Erstellung eines 4-Farbprofils (CMYK) lässt sich ohne farbliche Einbußen schnell bis 30% Tinten-Kosten einsparen.

Sie möchten lernen Ihre eigenen Profile zu erstellen

Sie können uns natürlich gerne immer wieder buchen, wenn Sie neue Profile brauchen 🙂

Sollten Sie jedoch mehrere Drucksysteme haben und oft neue spezielle Profile benötigen, dann können wir statt einer Profilierung auch eine Profilierungsschulung durchführen.

Sie benötigen dafür lediglich ein Messgerät und ein RIP mit entsprechendem Profilierungstool (beides können wir Ihnen auch anbieten).  Wir erstellen dann gemeinsam, mit Ihrem Equipment auf Ihrem Drucker, ihre Profile.

Damit machen Sie sich unabhängig und können ihre Farbausgabe optimal auf alle Drucksysteme, unter einander, abstimmen.

Fogra_Logo

 

 

blindbrain wurde von der fogra zum Digital Print Expert zertifiziert.

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